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Die Langfassung der Analyse vom 19. Mai 2005 können Sie hier herunterladen:
| Highlights aus der Studie vom Frühjahr 2005 |
Allgemeine Geschäftslage verschlechtert
Grafik 1: Geschäftslage (Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken).
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Die Bewertungen zur aktuellen Geschäftslage haben sich unter den österreichischen Mittelständlern deutlich verschlechtert. Urteilten vor einem Jahr noch fast die Hälfte der Unternehmen (47,7 Prozent) mit sehr guten und guten Noten, so sind es heuer nur noch 41,0 Prozent. Entsprechend zugelegt haben die Betriebe bei den negativen Voten: 12,8 Prozent sprechen von einer mangelhaften bis ungenügenden Geschäftslage – vor einem Jahr waren es 9,7 Prozent. |
Unter dem Strich bleibt weniger
Grafik 2: Ertragslage (Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken).
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Da nutzt auch keine Reform der Unternehmenssteuern – wenn die Umsätze flau sind, geben auch die Erträge nach. Von gestiegenen Erträgen sprechen 2005 16,2 Prozent der mittelständischen Betriebe; vor einem Jahr waren es noch 24,1 Prozent. Um rund zehn Prozentpunkte zugenommen hat der Anteil der Mittelständler, deren Erträge Federn lassen mussten. Er lag 2004 bei 31,8 Prozent und steht heuer bei 41,9 Prozent. |
Wenig Impulse für den Arbeitsmarkt
Grafik 3: Personalentwicklung (Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken).
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Ein kleiner Trost: Immerhin stehen fast zwei Drittel der mittelständischen Betriebe weiterhin fest zu ihrem Personalbestand (65,6 Prozent; Vorjahr: 67,9 Prozent). Dem Arbeitsmarkt jedoch vermochte der Mittelstand darüber hinaus keine Impulse zu geben. Nur 15,2 Prozent der befragten Betriebe vermögen im nächsten halben Jahr aufzustocken (Vorjahr: 17,3 Prozent). Eine Verkleinerung ihres Mitarbeiterstammes befürchten für das nächste halbe Jahr 18,3 Prozent der Befragten, im Vorjahr waren es 13,6 Prozent.
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Investitionen eher für Ersatz als für Erweiterung
Grafik 4: Investitionsarten (Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken).
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Insgesamt hat die Investitionsbereitschaft unter den Betrieben gegenüber dem Vorjahr nachgelassen: Waren es 2004 55,4 Prozent aller Mittelständler, die Investitionsbereitschaft signalisierten, so sind es heuer nur noch 51,9 Prozent. Und wenn investiert wird, dann greift man eher zu den Ersatzinvestitionen (61,2 Prozent; Vorjahr: 54,3 Prozent). Die Erweiterungsinvestitionen, mit denen Arbeitsplätze und Produktionen angekurbelt würden, stagnieren bei rund 44 Prozent.
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Stärker auf Eigenkapital gestützt
Grafik 5: Eigenkapitalquote (Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken).
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Die Mittelständler haben das letzte Jahr genutzt, um sich bei der Eigenkapitalausstattung zu verstärken. Eine unzureichende Eigenkapitaldecke von höchstens zehn Prozent (bezogen auf die gesamte Bilanzsumme) weisen 27,1 Prozent der Betriebe aus – im Vorjahr waren es noch 32,2 Prozent. Allerdings hat eine Verstärkung bei den Betrieben mit einem Eigenkapital von über 30 Prozent nur in geringem Maße stattgefunden: Heuer können 30,5 Prozent auf eine solche Eigenkapitalausstattung verweisen, im Vorjahr waren es 30 Prozent.
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Zahlungsverhalten im Fokus
Grafik 6: Zahlungsziele (Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken).
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Im Zeichen einer schwachen Konjunktur wird auf den rechtzeitigen Eingang der Zahlungen mehr Wert gelegt. So ist vielleicht zu erklären, dass die Zahlungseingänge bei weniger als 30 Tagen von 50,7 auf 56,1 Prozent binnen Jahresfrist zugelegt haben. Und die Zahl der schlechten Kunden, die sich über 90 Tage mit dem Begleichen ihrer Rechnung Zeit lassen, hat entsprechend von 4,9 Prozent (2004) auf 3,8 Prozent (2005) abgenommen.
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Preise diktiert der Wettbewerb
Grafik 7: Eigenkapitalquote (Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken).
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Wie kalkulieren Mittelständler ihre Preise? In den meisten Fällen leider nur mit dem Blick auf den Wettbewerb. 57,8 Prozent der Unternehmen befinden sich geradezu in einem „Preiskrieg“, der sie dazu zwingt, mit ständigem Unterbieten am Markt zu bleiben. Von angemessenen, regelmäßigen Preiserhöhungen vermögen nur 2,7 Prozent der Befragten zu sprechen. Fast 40 Prozent der Unternehmen können ihre kalkulierten Preise kaum durchsetzen. Sie sehen sich zu mehr oder weniger großen Rabatten gezwungen. Tatsächlich sind es nicht nur konjunkturelle Gründe, die dafür sorgen, dass Umsätze und Erträge mittelständischer Unternehmen schlechter als im Vorjahr bewertet werden – vielfach ist es auch der immer schärfere Wettbewerb, der zu Preisreduzierungen führt, die schließlich auf die Gewinnsituation durchschlagen.
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