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Der Creditreform Bonitätsindex ist ein trennscharfer und leistungsfähiger Frühwarnindikator und ermöglicht die schnelle Beurteilung der Zahlungsfähigkeit von Geschäftspartnern. Er wird von Creditreform aus einer Vielzahl von Daten ermittelt und stellt das Bonitätsrisiko eines Unternehmens strukturiert und klassifiziert dar.
Die einzelnen Merkmale und ihre Kombinationen wurden im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Bonitätsbewertung untersucht. Unter Berücksichtigung der Gewichtung der einzelnen Merkmale wird ein Bonitätsindex zwischen 100 - eine sehr gute Bonität, und 600 Punkten – in diesem Fall liegen harte Negativmerkmale vor, errechnet.
Je höher der Wert des Bonitätsindexes, desto größer ist das Risiko und speziell das Ausfallrisiko des Kunden. Je geringer die Risikopunktzahl ausfällt, desto besser ist die Bonität des zu beurteilenden Unternehmens.
In die Ermittlung des Bonitätsindex fließen sowohl quantitative als auch qualitative Faktoren ein:

Konkret setzt sich der Creditreform Bonitätsindex wie folgt zusammen:

Bewertung nach Maß
Häufig liegen bei Auslandsauskünften nicht genügend Informationen und statistische Vergleichswerte vor, so dass sich ein Bonitätsindex nicht berechnen lässt. Jedoch lässt sich immer eine Zuordnung in eine der sechs Bonitätsklassen vornehmen, um trotz eines sehr unterschiedlichen Informationsgehaltes und einer Vielzahl von Ländern eine einheitlich und übersichtliche Risikobewertung darstellen zu können.
Die Zuordnung der Bonitätsklassen zu den Bonitätsindizes, ergibt sich aus der folgenden Tabelle:
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Bonitätsklasse
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Bonitätsindex |
| 1 = sehr gute Bonität |
100 - 149 |
| 2 = gute Bonität |
150 - 239 |
| 3 = zufriedenstellende, mittlere Bonität |
240 - 339 |
| 4 = schwache Bonität |
340 - 439 |
| 5 = nicht ausreichende Bonität |
440 - 599 |
| 6 = harte Negativmerkmale |
600 |
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