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2004 wurden durch die kantonalen Wirtschaftsförderungen gesamtschweizerisch 526 ausländische Firmen neu angesiedelt. Mit diesen Unternehmen wurden auch 2289 Arbeitsplätze geschaffen. Diese Zahlen sind vom Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) im Februar 2005 bei allen Kantonen zum zweiten Mal erhoben worden. Die Neuansiedlungen sind ein wertvoller Impuls für die schweizerische Wirtschaft.
Die vom seco erhobenen Zahlen basieren auf einer einheitlichen Methodik, auf die sich alle kantonalen Wirtschaftsförderungen zusammen mit dem seco geeinigt haben. Damit schafft der Kodex gesamtschweizerisch Transparenz und erhöht die Aussagekraft und Vergleichbarkeit der publizierten Zahlen. Als "angesiedelte Firma" gilt ein Unternehmen, das Aktivitäten aus dem Ausland in die Schweiz transferiert oder neu aufbaut und im Berichtsjahr im Handelsregister eingetragen worden ist. Die kantonale Wirtschaftsförderungsstelle muss dazu jedoch einen wesentlichen Beitrag geleistet haben.
Im globalen Wettbewerb müssen die Standorte erstens für gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen sorgen und zweitens das Wissen darüber verbreiten. Das Zweite, die sogenannte Standortpromotion, ist in der Schweiz als Verbundsaufgabe zwischen Bund und Kantonen organisiert: Der Bund konzentriert sich mit dem Programm "Standort: Schweiz" auf die Werbung für den Unternehmensstandort, während die Kantone die konkrete Ansiedlung der Unternehmen realisieren.
Standortpromotion bringt der Schweiz Wirtschaftswachstum und neue Arbeitsplätze. Standortpromotion bringt zudem zusätzliche Steuereinnahmen. Beispielsweise nahmen der Kanton Schaffhausen und dessen Gemeinden in den Jahren 1998 2003 dank Neuansiedlungen der Wirtschaftsförderung rund 97 Millionen Franken zusätzliche Steuern ein. Für den Bund fielen sogar 185 Millionen Franken Bundessteuereinnahmen ab.
Bern, 9. März 2005
Quelle: Staatssekretariat für Wirtschaft
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